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Oberdollendorf:

Die geschichtliche Entwicklung Oberdollendorfs ist eng mit der von Niederdollendorf verbunden. Einzig die Wirtschaftszweige sind anders. Hier kam zu der Steinhauerei und Landwirtschaft der Weinbau und der Mühlenbetrieb im Mühlental hinzu.

Der Weinbau ist bis in die heutige Zeit erhalten und wird von einer Winzerfamilie in der Bachstraße mit Leben erfüllt. Doch noch immer sind einige der ehemals weltlichen und geistlichen grundherrlichen Höfe und Weingüter identifizierbar. Die Abtei Heisterbach hatte die größten Besitzungen und war auch der größte Weinproduzent in der Mark Dollendorf.

Kriege, Schädlinge, die Aufhebung der geistlichen Güter in der Säkularisationszeit, schließlich Industrie und ausländische Konkurrenz brachten tiefe Einschnitte im Weinbau und übrig blieben lediglich 7,5 ha Anbaufläche in Oberdollendorf. Den anderen Gewerbezweig dokumentiert das Mühlental mit seinen zahlreichen ehemaligen Mühlenbetrieben am Heisterbach. Bis zum 1. Weltkrieg waren nachweislich noch zwei Mühlen im Betrieb.

Noch heute weisen Idyllenmühle, die Mühle „Am Hellenberg“, die Hofanlagen der ehemaligen Walrafmühleund die Ruinenreste der alten Schleifmühle auf das einstige Gewerbe hin. Die Gebäude sind aber ihrer technischen Einrichtung beraubt und dienen jetzt als Wohnhäuser.

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